Worum geht es beim Futsal?

 

1. Sicherheit der Spieler
2. Einfachheit
3. Spektakel (viele Tore)
4. Fairplay

Dazu kleine Details

  • Es wird ohne Banden gespielt
  • Es wird ein Ball (Gr. 3) benützt, welcher praktisch nicht „springt“
  • Tacklings jeglicher Art (von vorne, von hinten, von der Seite) sind untersagt
  • Nach dem 5. Foul eines Teams folgt bei jedem weiteren Foul ein Penalty
  • Flüssiges Spiel mit fliegendem Wechsel
  • Ball wird nach einem Out mit dem Fuss gespielt^

Technischer Aspekt (ohne Details)

  • Gute Ballbehandlung
  • Viele Dribblings, viele 1 : 1
  • Kurzpassspiel, viele Doppelpässe, Doppelpassfolgen
  • Genauigkeit im Zuspiel
  • Schnelle Spielweise
  • Zuspiele praktisch immer flach

Taktischer Aspekt (ohne Details)

  • 4 : 4 + Torhüter
  • interessante Systeme: 1 -2 – 1 / 2 – 2 / 2 – 1 – 2 (Powerplay)
  • Torhüter spielt viel mit
  • Powerplay-Situationen nach 2-Minutenstrafen
  • Fliegende Wechsel (blockweise oder einzeln)
  • Variantenreiche Rochaden
  • Interessante Varianten bei Standard-Situationen
  • Viele „kleintaktische“ Herausforderungen (2 : 1, 2 : 2)
  • Gute taktische Ausbildung erforderlich

Konditioneller Aspekt (keine Details)

  • Schnelligkeit: viele kurze Sprints, stoppen, wenden, antreten
  • Beweglichkeit: sehr hohe Anforderungen
  • Ausdauer: kurze Intervalle / max. Einsätze 7 Minuten
  • (Spieldauer: Netto 2 x 20 Minuten)
  • Kraft: Vor allem Schnellkraft


Talentschmiede Futsal

 

Die für Futsal typische Dynamik des Spiels und die geforderten Ballfertigkeiten sind für viele Topspieler eine ausgezeichnete Schule. Auch der dreifache Weltfussballer des Jahres Lionel Messi und andere Superstars wie Pelé, Zico, Cristiano Ronaldo oder Xavi haben ihren Erfolg im Fussball letztlich den Künsten zu verdanken, die sie sich in der Halle angeeignet haben. Entsprechend würdigen viele dieser Topspieler den Futsal und seinen Einfluss auf ihre Karriere:

 

Lionel Messi (Argentinien)
„Als ich klein war, spielten wir in Argentinien auf der Strasse und im Verein Futsal, das machte riesig Spass. Futsal hat mich zu dem Spieler gemacht, der ich heute bin.“ 

 

Cristiano Ronaldo (Portugal)
„In meiner Kindheit in Portugal spielten wir nur Futsal. Das kleine Spielfeld half mir, meine Beinarbeit zu verbessern. Beim Futsal fühlte ich mich frei. Ohne Futsal wäre ich nie so weit gekommen.“ 

 

Ronaldinho (Brasilien)
„Viele meiner Tricks und Moves habe ich mir beim Futsal angeeignet. Noch heute behandle ich den Ball ähnlich wie damals als Futsal-Spieler.“

 

David Villa (Spanien)
„Futsal erfordert eine bessere Technik als Fussball. Auch körperlich musst du anders präsent sein, denn obwohl die Spielzeit im Futsal kürzer ist, saust man ständig herum.“

 

Ronaldo (Brasilien)
„Ich kam in die Futsal-Liga, als ich zwölf war. Die Beinarbeit musste hervorragend sein, denn im Futsal musst du dem Gegner auf engstem Raum ausweichen können. Die Herausforderung, auf so kleinen Feldern zu spielen, hat mir immer sehr gefallen.“